Häufige Fragen
Die ehrlichen Antworten - auch zu den unbequemen Fragen.
Alles, was wir in Erstgesprächen hören - ERP, Automation, Zeitrahmen, Kosten, Team-Aufwand. Direkte Antworten, ohne Verkaufs-Floskeln.
Ablauf und Zeitrahmen
So arbeiten wir mit dir zusammen
Vier klare Phasen, realistische Zeitrahmen, ehrlicher Team-Aufwand. Keine Buzzwords, keine aufgeblasenen Workshops.
Wie läuft ein ERP-Projekt bei onboos ab?
Wir arbeiten in vier klar abgegrenzten Phasen. Zuerst verstehen wir deine Prozesse und Zahlen im Detail. Dann machen wir dir eine neutrale System-Empfehlung mit Alternativen. Danach folgt die Einführung Schritt für Schritt in produktive Module. Zum Schluss optimieren wir im laufenden Betrieb. Du bekommst für jede Phase ein klares Ergebnis und eine Entscheidungsgrundlage - keine Überraschungen am Ende.
Wie lange dauert eine ERP-Einführung bei einem KMU?
Für ein typisches KMU mit 10 bis 50 Mitarbeitenden rechnen wir mit 3 bis 6 Monaten bis zum produktiven Start. Einfachere Setups oder Cloud-ERPs wie weclapp oder reybex sind oft schneller. Komplexere Projekte mit Produktion, Multi-Warehouse oder Zoll dauern länger. Der realistische Zeitrahmen hängt von deinen Prozessen, der Datenqualität und der Verfügbarkeit deines Teams ab.
Was muss ich vorbereiten, bevor wir starten?
Für das Erstgespräch brauchst du nichts. Für das Projekt selbst sind drei Dinge hilfreich: eine grobe Prozess-Übersicht, Zahlen zum Volumen (Belege, Kunden, Artikel) und Zugriff auf dein aktuelles System. Wir schicken dir vor dem Kick-off eine kurze Checkliste. Du musst keine 50-seitigen Anforderungskataloge schreiben - das ist unser Job.
Wie viel Zeit muss mein Team in ein ERP-Projekt investieren?
Plane für die Kernphase 1 bis 2 Tage pro Woche für den Projektverantwortlichen und 2 bis 4 Stunden pro Woche für jeden Fachbereich. Diese Zeit ist nicht verhandelbar - ohne internes Commitment scheitert jedes ERP-Projekt. Wir nehmen dir so viel Arbeit wie möglich ab, aber Entscheidungen, Tests und Freigaben müssen intern passieren.
Wann sehe ich erste Ergebnisse?
Schon in den ersten 2 bis 3 Wochen. In der Analysephase legen wir dir Prozess-Schwachstellen und Quick-Wins offen - oft Dinge, die du ohne grosses Projekt sofort verbessern kannst. Spürbare operative Entlastung kommt typischerweise nach 6 bis 12 Wochen, sobald die ersten Module live sind. Messbare KPI-Verbesserungen (Durchlaufzeit, Fehlerquote, Umsatz pro Mitarbeitenden) brauchen 3 bis 6 Monate.
ERP-Auswahl
Welches ERP passt - und welches nicht
weclapp, tricoma, reybex, exact, JTL und Co. Das System zählt weniger als das richtige Matching zum Geschäftsmodell.
Welche ERP-Systeme empfiehlt onboos konkret?
Wir arbeiten mit weclapp, tricoma, reybex, exact Premium Online und JTL Wawi als Kern-Stack. Ergänzend haben wir Know-how in Odoo und Xentral. Welches System zu dir passt, hängt von deinem Geschäftsmodell ab: Handel und Webshop, Grosshandel, Produktion, Service oder Multi-Channel-Commerce. Wir empfehlen erst nach der Prozess-Analyse - nicht vorher.
Seid ihr wirklich herstellerunabhängig oder bekommt ihr Provisionen?
Wir bekommen bei einigen Herstellern Partnerkonditionen - das ist in der Branche Standard. Unsere Empfehlung richtet sich trotzdem ausschliesslich nach deinem Use Case. Das heisst konkret: Wir sagen dir auch klar, wenn ein System aus unserem Portfolio nicht passt. Und wir nennen dir Alternativen, die wir selbst nicht einführen. Diese Transparenz ist unser Kernversprechen.
Welches ERP passt zu einem Webshop oder E-Commerce-Betrieb?
Für E-Commerce-fokussierte KMU sind tricoma, reybex und JTL Wawi stark - je nach Volumen, Marktplatz-Anbindungen und Lagerlogik. weclapp eignet sich, wenn du neben dem Webshop auch B2B-Handel oder Service abbildest. Entscheidend sind Schnittstellen zu Shopify, Shopware, Amazon, eBay und deinen Versanddienstleistern. Die Systemwahl triffst du erst nach einem Prozess-Mapping - nicht nach Feature-Listen.
Welches ERP eignet sich für Grosshandel oder Produktion?
Für Grosshandel mit komplexen Preisstrukturen und B2B-Prozessen empfehlen wir häufig weclapp oder exact. Für produzierende KMU mit Stücklisten, Fertigungsaufträgen und Materialplanung sind weclapp, exact oder Odoo passende Kandidaten. Bei sehr spezifischen Branchen (Lebensmittel, Chargen, Seriennummern) prüfen wir Alternativen. Wichtiger als das System ist, dass deine Prozesse vorher sauber definiert sind.
Unser aktuelles ERP passt nicht mehr. Lohnt sich ein Wechsel?
Nicht immer. Oft löst ein gezieltes Prozess- oder Automation-Projekt das Problem günstiger als ein ERP-Wechsel. Ein Wechsel lohnt sich, wenn drei Faktoren zusammenkommen: fehlende Funktionalität für dein Geschäftsmodell, hoher manueller Aufwand und begrenzte Erweiterbarkeit. Wir analysieren das neutral im Erstgespräch - und sagen dir, wenn bleiben die bessere Option ist.
Automation und KI
Was wirklich geht - und was nicht
Regelbasierte Automation, KI wo es sinnvoll ist. Echte Business-Cases statt KI-Theater.
Welche Prozesse lassen sich im KMU realistisch automatisieren?
Realistisch gut automatisierbar sind: Rechnungserfassung und -verarbeitung, Bestell- und Auftragsabwicklung, Stammdaten-Synchronisation zwischen Systemen, Reporting und Mahnwesen, E-Mail-Routing und Ticket-Klassifikation sowie Dokumentenablage. Faustregel: Regelbasierte, wiederkehrende Aufgaben mit klarem Input und Output. Automation ersetzt keine Entscheidungen - sie nimmt dir die stupide Arbeit davor und danach ab.
Was ist der Unterschied zwischen klassischer Automation und KI?
Klassische Automation arbeitet nach festen Regeln - wenn A, dann B. Ideal für Rechnungserfassung, Datenabgleich oder Reporting. KI-Automation verarbeitet unstrukturierte Inhalte wie E-Mails, PDFs oder freie Texte und trifft Entscheidungen mit Wahrscheinlichkeiten. Beides hat seine Stärken. Wir kombinieren oft beide Ansätze - klassisch für harte Regeln, KI für alles, was Kontext braucht.
Wie schnell rechnet sich eine Automation?
Für einen Quick-Win ab CHF 2'500 rechnen wir mit einem Payback von 3 bis 9 Monaten - abhängig vom Aufgabentyp und Mengenvolumen. Ein Beispiel: Eine automatische Rechnungserfassung, die wöchentlich 4 Stunden manuelle Arbeit spart, rechnet sich typischerweise im ersten halben Jahr. Wir kalkulieren den Business Case vor dem Start transparent - keine Automation ohne klaren Nutzen.
Ist KI im Unternehmenskontext sicher? Was passiert mit unseren Daten?
Sicherheit und Datenhoheit sind uns wichtig. Wir arbeiten mit EU- oder Schweiz-basierten Modellen, wo möglich. Bei sensiblen Daten setzen wir auf geschlossene API-Zugänge ohne Training auf deinen Daten. Für hochregulierte Bereiche (Finanzen, Gesundheit, Recht) empfehlen wir lokale oder private Deployments. Wir dokumentieren Datenflüsse transparent - damit du deinen Datenschutzpflichten nachkommst.
Können wir Automation auch ohne neues ERP einführen?
Ja, und das ist oft der richtige Einstieg. Viele Automationen laufen unabhängig von deinem ERP oder setzen direkt auf bestehenden Systemen auf (E-Mail, Buchhaltung, CRM, Shop). Ein Quick-Win kann dir zeigen, was möglich ist - ohne das Risiko eines grossen ERP-Projekts. Oft reift die ERP-Entscheidung erst, wenn die ersten Automationen Wirkung zeigen.
Preise und Budget
Keine Überraschungen. Klare Budgets, bevor wir starten.
Ranges mit Disclaimer, Fixpreise wo möglich, Lizenzkosten immer separat ausgewiesen. Damit du ehrlich kalkulieren kannst.
Was kostet eine ERP-Einführung für ein KMU?
Für ein typisches KMU-Projekt rechnen wir mit CHF 8'000 bis 25'000 - bezogen auf unsere Beratungs- und Implementierungsleistung. Einfachere Setups liegen tiefer, komplexere Projekte mit Multi-Warehouse oder Produktion höher. Lizenzkosten des ERP-Herstellers kommen separat dazu. Du bekommst vor Projektstart ein Festpreis- oder klares Budget-Range-Angebot - keine versteckten Zusatzkosten.
Was kostet eine Automation oder ein Quick-Win?
Einzelne Automationen und Quick-Wins starten ab CHF 2'500. Das typische Volumen liegt bei CHF 3'000 bis 8'000 pro Anwendungsfall. Der genaue Preis hängt vom Aufwand, den angebundenen Systemen und dem Datenvolumen ab. Wir nennen dir vor dem Start einen verbindlichen Fixpreis oder einen klaren Aufwand - damit du den Business Case sauber rechnen kannst.
Gibt es ein Retainer- oder Betreuungsmodell?
Ja. Der onboos Retainer startet ab CHF 800 pro Monat und deckt laufende Optimierungen, kleinere Erweiterungen und Ansprechbarkeit. Passend, wenn du ein System im produktiven Einsatz hast und einen verlässlichen Partner brauchst - ohne bei jedem Ticket erst ein Angebot einzuholen. Die Stundenkontingente und Leistungen definieren wir individuell nach deinem Bedarf.
Fallen zusätzlich Lizenzkosten für das ERP-System an?
Ja. Lizenz- oder Abo-Kosten der ERP-Hersteller liegen typischerweise bei CHF 30 bis 100 pro User und Monat - abhängig von System und Modul-Umfang. Wir weisen dir die Kosten in der System-Empfehlung offen aus, damit du Total Cost of Ownership über 3 Jahre vergleichen kannst. Lizenzkosten sind nie in unserem Beratungsbudget enthalten - das halten wir bewusst getrennt.
Was ist im Erstgespräch kostenlos und wo beginnt die bezahlte Arbeit?
Das 30-minütige Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir hören zu, stellen Fragen und geben dir eine erste Einschätzung mit. Bezahlte Arbeit beginnt bei der strukturierten Prozess-Analyse - typischerweise als Analyse-Paket ab CHF 3'500. Du entscheidest nach dem Erstgespräch, ob du weitergehen willst. Kein Druck, kein Abo, keine Folgekosten.
Deine Situation
Jede Situation ist anders. Deine auch.
Deine Frage ist nicht dabei? Buche ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch - wir antworten direkt, konkret und ehrlich.
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